Bebauungsplan rechtskräftig - Klage eingereicht

Der Bebauungsplan INLOGPARC wurde von der Stadt Hamm geteilt in einen südlichen und nördlichen Teil.
Der südliche Teil -von Hamm aus gesehen- liegt vor der A2 und hat eine Größe von gut 20 ha.
Dieser Teil des Bebauungsplanes ist rechtskräftig. Erst danach war die Möglichkeit der Klage gegeben. Die Klage gegen den Bebauungsplan wurde fristgerecht im Dezember 2009 beim Oberverwaltungsgericht Münster eingereicht.
Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand wurde bislang nur eine kleine Teilfläche von der Stadt erworben. Bedingt durch die aktuelle Wirtschaftskrise und eventuell auch durch eine gewisse Rechtsunsicherheit durch unsere Klage (wir werden eventuell auch gegen erteilte Baugenehmigungen klagen)scheint es momentan auch keine Interessenten zu geben, zumal nachweislich Gewerbeflächen in Hamm noch zur Verfügung stehen.
Nun muss das Gericht entscheiden und dies kann vielleicht 2-3 Jahre dauern.
Die Brücke über die A2 ist fertig gestellt, hier hat die Stadt Hamm zugesichert, dass kein Verkehr über die Brücke direkt in die Wohnbereiche gelangen kann. Sie wird dann frei gegeben, wenn ein Wendehammer den Verkehr aus Richtung Bönen abfängt. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke nutzen, die übrigens nicht wegen des Industriegebietes gebaut wurde, sondern aus bautechnischen Gründen abgerissen und bereits seit vielen Jahren erneuert werden musste.

Die aktuellen Planungen


Computeranimation der Wirtschaftsförderung Hamm und Kreis Unna
Die Stadt Hamm will im Frühjahr 2007 den Bebauungsplanung für das Industriegebiet Weetfeld beschließen.
Erst wenn der Bebauungsplanung Rechtskraft erlangt, ist es möglich gegen ihn zu klagen.
Viele Dinge sind bis heute nicht geklärt und werden sich wohl auch in Zukunft nicht zufriedenstellend klären lassen:
- Die Abwasserfrage
- Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zeitnah und vor Ort
- Die Verkehrsregelung, insbesondere der Bau der B63n, der völlig in den Sternen steht

Fakt ist, dass bis heute noch kein Quadratmeter Hammer Land für das Industriegebiet verkauft wurde!

Der Unmut in der Bevölkerung wächst, da gerade auch bei der ersten Anhörung zum Bebauungsplan deutlich wurde, wie wenig Gehör Bürger finden, wie sie hingehalten werden und wie "selektiv" mit der Wahrheit umgegangen wird.