Termine

Keine

28.02.2010 – Jahreshauptversammlung 25.02.2010

Am 25.02.10 fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Pfarrer Matthias Eichel begrüßte die Anwesenden. Rudi Franke-Herold stellte die Bedeutung der Bürgergemeinschaft in den letzten 10 Jahren und ihre Erfolge dar. Nach dem Rechenschaftsbericht wurde der Vorstand entlastet und zur Freude aller stellte sich der bisherige Vorstand zur Wiederwahl. Er wurde einstimmig gewählt:

Nach den Regularien wurde darauf hingewiesen, dass in Zukunft weitere finanzielle Mittel für den laufenden Rechtsstreit oder für evtl. noch einzureichende Klagen zu möglichen Baugenehmigungen erforderlich sind.
Die Bearbeitung der eingereichten Klage gegen den Bebauungsplan kann eventuell 2-3 Jahre dauern.
Konkrete Ansiedlungspläne von Firmen sind aktuell nicht bekannt.

Nach einer Fotoreise durch die letzten 10 Jahre schloss die Versammlung gegen 22.30 Uhr.

04.01.2010 – Die Bürgergemeinschaft im 10. Jahr ihres Bestehens

Wer hätte vor 10 Jahren geglaubt, dass die Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft so lange bestehen würde. Viele Demonstrationen, politische Diskussionen, Informationsabende, Erörterungen bei Anhörungsterminen und seitenlange Stellungnahmen wurden in diesen Jahren erforderlich.
Trotz aller Bemühungen sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein Industriegbeit Weetfeld geschaffen worden, allerdings hat sich das Volumen von ursprünglich angestrebten 280 ha auf gut 20 ha im aktuellen Bebauungsplan reduziert - sicherlich ein Erfolg.
Durch die Anerkennung nach dem Umweltrechtsbehelfsgesetz sind wir sogar in die Lage versetzt worden, gegen den vorliegenden Bebauungsplan als Verein zu klagen.
Fristgerecht wurde im Dezember 2009 durch unseren Anwalt eine Klage beim Oberverwaltungsgericht Münster eingereicht. Nun muss das OVG entscheiden, wobei das Klageverfahren unter Umständen 2-3 Jahre dauern kann.
Darüberhinaus besteht die rechtliche Möglichkeit auch gegen Baugenehmigungen zu klagen, die zwischenzeitlich ansiedlungswilligen Firmen erteilt werden könnten. Dies müsste dann im Einzelfall geklärt werden. Noch sind also nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

Um insbesondere den Mitgliedern einen Überblick über die letzten 10 Jahre zu geben, planen wir die Erstellung einer Schrift, die spätestens zum Hoffest am 08. Mai fertig sein soll. (Siehe Termine!)

27.10.2008 – Veranstaltung am 30. Oktober um 19.30 Uhr

Landwirtschaft und Flächenverbrauch
wie müssen wir auf Dauer mit unserem Boden umgehen?

Ein Abend mit Reinhard Döring,
Kreisverbandsvorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ruhr-Lippe

Donnerstag, 30.Oktober 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Friedenskirche in Wiescherhöfen, Weetfelderstr. 104

„Der Boden ist ein wichtiges Naturgut und ein existentieller Rohstoff. Er ermöglicht uns, Nahrung, Werkstoffe und Energie zu produzieren und dient als wichtiger Filter, Puffer und Transformationsmedium im Wasserkreislauf und in vielen Umweltsystemen. Wir nutzen ihn als Lebensraum, Stellplatz, Siedlungs- und Verkehrsfläche. Zunehmend werden Böden versiegelt. Die Folgen dieser Entwicklung spüren wir immer häufiger - wie uns u.a. die Hochwasserkatastrophen in den letzten Jahren zeigen.“ (Deutsche Umwelthilfe)

Durch die Mithilfe unserer Mitglieder und Freunde ist für Getränke und einen kleinen Imbiss gesorgt!

Liebe Mitglieder und Freunde,

die gute Nachricht für das Jahr 2008 ist sicherlich die, dass das Industriegebiet immer noch nicht verwirklicht wurde.

Die schlechte Nachricht ist natürlich , dass der Rat der Stadt Hamm den Bebauungsplan für das Industriegebiet Weetfeld verabschiedet hat. Wenn nun noch der Regierungspräsident in Arnsberg den Bebauungsplan genehmigt und er veröffentlicht wird, dann hat er Rechtskraft erlangt.

Dies ist der Zeitpunkt, zu dem unser Anwalt die Unterlagen in unserem Namen anfordern, einsehen und rechtlich bewerten wird. Eine entsprechende Vollmacht haben wir bereits erteilt. Die finanziellen Mittel hierfür hat der Rechtshilfefonds zur Verfügung gestellt.

Aktuell haben auch die ersten Bauarbeiten an der Brücke Osterbönener Weg/Poilstr. begonnen. Diese Brücke wäre mit oder ohne Industriegebiet im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A2 erneuert worden. Ohne diese Brücke wäre eine nördliche Erschließung des Industriegebietes allerdings fast unmöglich.

Man könnte sich nun fragen, ob aller Widerstand und die Bemühungen der letzten 9 Jahre erfolglos geblieben sind.

Die Fakten sprechen eine andere Sprache:
Im Jahr 2000 gab es einen Suchraum von 280 ha in Weetfeld. Davon übrig geblieben sind heute bei dem deutlich abgespeckten Bebauungsplan gerade einmal 17 ha netto, also tatsächlich bebauungsfähige Fläche.
Baubeginn sollte spätestens 2005 sein, die Fertigstellung der Brücke ist im Laufe des Jahres 2009 zu erwarten, so dass mit ersten Erschließungsmaßnahmen frühestens 2010 zu rechnen ist.

Noch ist aber gar nicht klar, wie die Entwicklung tatsächlich sein wird.

Wir erleben leider heute eine tief greifende Finanz- und Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen nicht absehbar ist. Deutlich wird aber, dass es kein ungebremstes Wachstum geben wird und auch der Logisitkboom über die Jahre nicht dauerhaft anhalten wird. Es ist zu erwarten, dass auch in diesem Bereich die Nachfragen zurückgehen werden. In der Vergangenheit haben wir oft erlebt, dass Unvorhergesehenes sich ereignete, das die Planungen immer wieder in Frage stellte. Die Zeit ist sicherlich ein Faktor, der für den Erhalt der Weetfelder Landschaft spricht!

Unsere Aufgabe wird es in erster Linie weiterhin sein, das Gewerbegebiet zu verhindern!

Ohne unsere permanente Aufmerksamkeit müssen wir davon ausgehen, dass noch mehr Versprechen als bisher nicht eingehalten werden, dass immer weniger Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ortsnah umgesetzt und dass die versprochenen Straßensperrungen nicht verwirklicht werden, sowie dem planerischen Wildwuchs Tür und Tor geöffnet ist.

Viele Aufgaben warten noch auf die Bürgergemeinschaft und je stärker wir sind, desto besser wird es gelingen, auf die Anforderungen der nächsten Monate und Jahre einzugehen.
Der Schutz der Weetfelder Landschaft ist gleichzeitig auch der Schutz der umliegenden Stadt- und Ortsteile vor Emissionen, zusätzlichem Verkehr und Beeinträchtigung der Lebensqualität!

27.04.2008 – Neuer Bebauungsplan wird öffentlich vorgestellt

Die Bezirksvertretung Pelkum hat den Antrag der Bürgergemeinschaft aufgegriffen und beschlossen, dass im Rahmen einer Informationsveranstaltung der veränderte Bebauungsplan "Inlogparc" von der Verwaltung vorgestellt wird.
Dies findet bereits am Montag, dem 05. Mai um 18.00 Uhr in der Bürgerhalle Pelkum statt.

10.04.2008 – Bebauungsplan unterteilt!

Der Bebauungsplan INLOGPARC wurde in 2 B`Pläne unterteilt. Die Gründe hierfür sind nicht ganz transparent. Offensichtlich gibt es aber deutliche Probleme beim Landerwerb. Es bleibt aktuell noch eine Nettofläche von 17 ha für die Stadt Hamm übrig.
Am 15.04.08 um 15.00 Uhr wird im Technischen Rathaus der neue B`Plan vorgestellt, die Sitzung ist öffentlich.
Danach werden wir weiter informieren.
Es ist aber erklärte Absicht der Stadt Hamm, auch für die restlichen vorgfesehenen Flächen den B`Plan weiter zu voranzutreiben.
Entwarnung kann also auf keinen Fall gegeben werden!

10.04.2008 – Vorstellung neuer B`Plan am 15.04.08

AUFRUF ZUR TEILNAHME AN DER GEMEINSAMEN SITZUNG DER BEZIRKSVERTRETUNG PELKUM; DES UMWELTAUSSCHUSSES UND DES AUSSCHUSSES FÜR STADTENTWICKLUNG UND VERKEHR ZUM NEUEN BEBAUUNGSPLANUNG “INLOGPARC”

am 15.04.2008 um 15.00 Uhr im Technischen Rathaus

Der Bebauungsplan zum Industriegebiet Weetfeld ist geteilt worden, die neuen Planungen sollen am 15.04.2008 im Technischen Rathaus im Sitzungssaal vorgestellt werden.

Bislang ist keine weitere öffentliche Veranstaltung wie im letzten Jahr in Pelkum geplant!

Wir wollen uns informieren lassen und Fragen stellen.

Anschließend findet gegen 16.30 Uhr die Sitzung der Bezirksvertretung in Pelkum statt, auf der darüber beschlossen wird, ob der veränderte Bebauungsplan weiter empfohlen wird.
Die Teilnahme hieran wäre ebenfalls sinnvoll.

06.03.2008 – Einwände zum Flächennutzungsplan

An alle Mitglieder und Freunde

Wichtig!

EINWÄNDE GEGEN DEN NEUEN FLÄCHENNUTZUNGSPLAN ERHEBEN

LETZTER TERMIN 18. MÄRZ

Warum jetzt Einwände gegen den neu aufzustellenden Flächennutzungsplan erheben?
Wir haben folgende Situation:
Der im letzten Jahr ausgelegte Bebauungsplan sollte durch eine gleichzeitige Änderung des ALTEN Flächennutzungsplanes Rechtskraft erlangen.
Nun wurde völlig überraschend der Bebauungsplan über den Haufen geworfen. Durch die massiven Veränderungen im Bebauungsplan wird die Einleitung eines neuen Verfahrens erforderlich.
Von der Zeitabfolge bedeutet dies, dass der neue Flächennutzungsplan, in dem das Gewerbegebiet natürlich auch enthalten ist, vielleicht sogar eher verabschiedet wird, als die ursprünglich vorgesehene Änderung.
Deshalb sollte jeder, der bereits Einwände gegen den Bebauungsplan erhoben hat, darauf hinweisen, dass er diese aufrecht erhält und auch auf den neuen Flächennutzungsplan bezieht!
Hierdurch können wir sicher stellen, dass unsere Einwändungen nicht aus formalen Gründen unberücksichtigt bleiben.
Wer keine Stellungnahme abgegeben hat, kann dies natürlich jetzt noch nachholen.
Der Flächennutzungsplan liegt in den Bezirksverwaltungsstellen aus, er ist auch im Internet einsehbar.
Jeder Bürger kann und sollte seine Bedenken gegen den Flächennutzungsplan schriftlich vorbringen. Dabei ist es auch nicht wichtig, wie oft diese Argumente schon vorgetragen wurden.
Auch muss niemand befürchten, dass er irgendwelche Nachteile erleiden könnte.

Anschließend finden Sie die Anschrift und den Betreff, den Sie für Ihr Schreiben verwenden können.

Wir haben noch einmal einige Punkte beispielhaft aufgeführt, die für Ihre Einwände von Bedeutung sein können. Sie führen die Bedenken auf, die Ihnen am wichtigsten sind, unsere Aufzählung ist nicht komplett.

Sie können Ihr Schreiben in jeder Bezirksverwaltungsstelle abgeben oder im Rathaus, bzw. mit der Post abschicken.
Im Internet können Sie dies auch online machen. Gehen Sie über www.hamm.de auf „Planen, Bauen, Verkehr“ und von dort auf „Auslegung zur Neuaufstellung des Flächennutzungspanes“. Unter „Weitere Informationen“ gelangen Sie zur Online Bürgerbeteiligung.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Kaum ein Tag vergeht, an dem die Folgen des Klimawandels nicht als größte Herausforderung der Zukunft beschrieben werden. Rohstoffe und Lebensmittel werden knapper und verteuern sich. Der Flächenverbrauch soll gestoppt werden – und dann ein Industriegebiet in Weetfeld auf besten Böden, CO2 statt Getreide, Beton und Pflaster statt Natur? NEIN!

Hinweis: Leider können wir im Moment keine näheren Auskünfte zu der Veränderung des Bebauungsplanes geben. Wir haben 11 Fragen dazu an die Verwaltung gestellt, die bislang aber nicht beantwortet wurden. Der Vorstand wird auf Anregung der Mitgliederversammlung eine Informationsveranstaltung einfordern!


Bitte versäumen Sie den Termin 18. März nicht!
Je mehr Einsprüche eingehen umso eindrucksvoller und wirkungsvoller ist der Protest.
Da für manche unter Ihnen eine solche Stellungnahme ungewohnt ist, geben wir Ihnen hier ein Muster an die Hand, das Sie selbstverständlich nach Ihren Vorstellungen variieren können. Ihre Stellungnahme könnte etwa so oder ähnlich lauten:

Ihre Adresse
Name
Straße
590.. Hamm

Stadt Hamm
Planungsamt
Gustav-Heinemann-Str. 10
59065 Hamm Datum

Betreff: Neuaufstellung des Flächennuztungsplanes (Stadt Hamm)

Beteiligungszeitraum 18.02.08 – 18.03.08

Hier: Stellungnahme

Wenn Sie bereits eine Stellungnahme zum Bebauungsplan abgegeben haben könnte hier stehen:
„Meine Stellungnahme vom .........zum Bebauungsplan Nr. 04.065-INLOGPARC- bitte ich ebenfalls als Begründung für die Ablehnung des Flächennutzungsplanes zu bewerten.“
Danach könnte ihre Stellungnahme enden.
Ansonsten könnten Sie schreiben:
Gegen den oben genannten Flächennuztungsplan erhebe(n) ich/wir Einspruch.
Meinen/Unseren Einspruch begründe(n) ich/wir wie folgt:
(Aus den nachfolgend aufgeführten Punkten suchen Sie sich bitte diejenigen heraus, die Sie für besonders wichtig halten, Sie können selbstverständlich auch eigene Punkte die gegen das Industrie- und Logistikgebiet sprechen hinzufügen)
Allgemeine Gründe
Es wird auf Logistik als Wirtschaftszweig gesetzt, der im besonderen hohen Maße durch den Schwerpunkt auf LKW-Verkehr umweltschädlich ist
Es wird immer mehr freie Landschaft verbraucht, obwohl im Ruhrgebiet industrielle Altbrachen vorhanden sind, die für solche Zwecke entgiftet und wieder hergestellt werden müssten.
entgegen allen bisherigen politischen Aussagen von der Schaffung von 6000 bis 9000 Arbeitsplätzen heißt es im Gutachten „Entwässerungsentwurf Inlogparc Bönen Hamm“ Zitat: „Im geplanten GI Gebiet Weetfeld ist vor allem die Ansiedlung von Logistikbetrieben mit geringen Beschäftigungszahlen und relativ niedrigem Wasserverbrauch geplant.“ In den Modellrechnungen wird deshalb mit „max 2000 E“ (Einwohner=Beschäftigte)gerechnet. Die erwartete Zahl wird somit noch niedriger eingeschätzt.
allgemeine hohe Verkehrsbelastung auf Deutschlands Straßen
Politik und Verwaltung sollten sich an ihr Versprechen halten und kein Industriegebiet ohne die B 63n errichten
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sollten vor Ort und zeitnah umgesetzt werden!

Verkehrsprobleme

Der Bau der B 63n ist unwahrscheinlich
die Lenkung des Schwerlastverkehrs über Bönen ist unrealistisch, es gibt keine realistische und verlässliche Abstimmung mit der Nachbargemeinde
neue Straßen erzeugen immer mehr Verkehr
der Verkehr wird dann doch über die vorhandenen Straßen wie WeetfelderStr., Provinzial Str., Große Werl Str und Wiescherhöfener Str. abfließen
Ein Gleisanschluss ist wegen der hohen Kosten mehr als fragwürdig
Landschaft, Erholung,, Landschaftsbild
eine Pufferzone zwischen der Autobahn A2 und der Wohnbebauung wird vernichtet
das gesamte Landschaftsbild wird verschandelt, wie man es heute bereits in Bönen sehen kann
ein wichtiger Naherholungsbereich der fußläufig zu erreichen ist, wird zerstört
Es wird eine Landschaft zerstört, die von der Landesanstalt für Ökologie als Teil eines regionalen Biotopverbundsystems vorgesehen war.
es werden wertvolle Ackerflächen vernichtet, die auf Dauer für die Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln gebraucht werden.
Artenschutz
vorkommende Tierarten wie Fledermäuse und Kiebitz werden aus dem Gebiet vertrieben
die umliegenden Bereiche sind zum Teil als Naturschutzgebiete ausgewiesen oder als Landschaftsschutzgebiete, es gibt keinen vernünftigen Grund dies nicht auch auf den Bereich des geplanten Gewerbegebietes auszudehnen
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
die völlig unzureichenden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden nicht vor Ort umgesetzt, sondern in anderen Stadtteilen, wo sie den Betroffenen nicht zugute kommen
Wenn der Erwerb für Flächen zum Ausgleich in Weetfeld nicht möglich ist, darf dort auch kein Industriegebiet entstehen
Landwirtschaft
ein „intakter landwirtschaftlicher Produktionsraum“(Gutachten Landwirtschaftskammer NRW) wird überplant
Ausgleichsmaßnahmen vor Ort sind kaum möglich, da die Existenz der Landwirtschaft durch noch größere Inanspruchnahme von Flächen nicht mehr gesichert ist
durch das Industriegebiet entstehen massive Probleme für Landwirte, die ansonsten nicht vorhanden wären Sonstige Beeinträchtigungen
Zeitweise ist bereits heute eine Lärm- und Geruchsbelästigung aus dem Industriegebiet Bönen zu bemerken
Die ständige Beleuchtung im Industriegebiet ist auch eine Form von Umweltverschmutzung
Die Errichtung eines Industriegebietes mit Tag- und Nachtbetrieb beeinträchtigt die Lebensqualität eines ganzen Stadtteils
die geplante Straße aus dem Gewerbegebiet zum Anschluss an die B 63 n wird in Hochlage verlaufen, so dass eine zusätzliche Geräuschquelle den Ortsteil Wiescherhöfen bis nach Pelkum hinein belästigen wird
die Beseitigung des Abwassers und des Oberflächenwassers ist nicht gesichert, da z.B. die Menge der Niederschläge zunimmt. Der Niedervöhdebach wird somit zum Abwassergraben.
Klima
die klimatischen Verhältnisse und die Frischluftzufuhr werden sich negativ verändern
Unklare aktuelle Situation:
Durch die beabsichtigte Änderung des Bebauungsplanes wird möglicherweise ein völlig neues Verfahren erforderlich. Diesbezügliche Gutachten und Planungsunterlagen liegen nicht vor, so dass bis zur Klärung dieser Fragen die Erstellung des Flächennutzungsplanes ausgesetzt werden sollte.
Durch die eventuell geringe Restfläche an Industriegebiet sollte der FNP zumindest angepasst werden.

12.02.2008 – Erneute Änderung des Bebauungsplanes

Wie erst aus der Presse zu erfahren war, wurde der Bebauungsplan für das INdustriegebiet Weetfeld erneut geändert. Die Fläche wurde halbiert und somit ist eine neue Auslegung erforderlich geworden.
Als Bürgergemeinschaft haben wir einen Brief an die Stadtbaurätin geschrieben und um die Beantwortung vieler offfener Fragen gebeten.
Bis heute haben wir noch keine Antwort erhalten:

Stadtbaurätin
Frau Schulze-Böing
Technisches Rathaus
Gustav-Heinemann-Str.
59065 Hamm 31.01.2008

Sehr geehrte Frau Schulze-Böing,

mit Erstaunen haben wir über die Presse erfahren, dass offensichtlich eine grundlegende Änderung in den Planungen zum Industriegebiet Weetfeld vorgenommen wurde.
Bislang gibt es hierzu lediglich eine Presseerklärung der Stadt Hamm. Politische Aüßerungen, bis auf eine Aussage von Bündnis90/Grüne, gibt es unseres Wissens nach ebenfalls noch nicht.
Für uns als Bürgergemeinschaft, die wir uns, wie Sie ja wissen, seit Jahren kritisch mit dem Thema Industriegebiet Weetfeld und dem damit verbundenen Landschaftsverbrauch auseinander setzen, ergeben sich aktuell eine Reihe von Fragen, um deren Beantwortung wir höflich bitten:

1.Seit wann ist bekannt, dass der Bebauungsplan neu aufgestellt werden soll?
2.Warum wurde die Öffentlichkeit erst auf Nachfrage durch den Westfälischen Anzeiger informiert?
3.Welche tatsächlichen Gründe liegen dem Planungswechsel zugrunde?
4.Spielen die veränderten Förderrichtlinien ( zu Ungunsten der Stadt Hamm) eine Rolle?
5.Werden die Personen und Vereine, die Stellungnahmen zum Bebauungsplan abgegeben haben, schriftlich über den aktuellen Planungsstand informiert?
6.Was geschieht mit den eingereichten Einwändungen und Stellungnahmen?
7.Werden Ansiedlungen in dem ehemaligen 1. Bauabschnitt südlich der A2 in Bönen noch weiter verfolgt?
8.Stimmt es, dass nur noch ungefähr 17 ha Netto-Ansiedlungsfläche auf Hammer Gebiet verbleibt?
9.Wo befinden sich die vorgesehenen Standorte der vom Rat beschlossenen “orts- und zeitnahen” Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen?
10.Ist eine solche Planung überhaupt noch rentabel (Nach Aussagen des Oberbürgermeisters in 2001 seien selbst 30 ha nicht diskutabel)?
11.Wann ist mit einer umfassenden Information der Bevölkerung zu rechnen?

Weitere Fragen nach dem Verkehrskonzept, nach dem Erforderniss neuer Gutachten usw. ließen sich anfügen, sollten aber in einem breiten Rahmen erörtert und bekannt gemacht werden.

Für Ihre Bemühungen bedanken wir uns und verbleiben
Mit freundlichen Grüßen

R. Franke-Herold Heinz Haeske
1. Vorsitzender 2. Vorsitzender

12.02.2008 – Jahreshauptversammlung

14.11.2007 – Jahreshauptversammlung 28.02.08

Einladung zur Jahreshauptversammlung
am 28.02.2008 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Friedenskirche Wiescherhöfen, Weetfelderstr. 104

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung
  3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
  4. Kassenbericht
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Wahl des Vorstandes
  7. Aktuelles
  8. Jahresplan
  9. Verschiedenes

14.02.2007 – Jahreshauptversammlung 2007

Am 01.März um 19.30 Uhr findet die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Wir treffen uns wieder im Gemeindehaus der Friedenskirche in Wiescherhöfen, Weetfelderstr. 106, um 19.30 Uhr.
Wahlen stehen nicht auf dem Programm, der Vorstand wird seinen Rechenschaftsbericht vorstellen und die Kassenprüfer erstellen den Kassenbericht.
Anschließend wird die aktuelle Situation, insbesondere hinsichtlich der Verkehrsproblematik und des völlig veränderten möglichen Baubeginns im so genannten dritten Bauabschnitt erörtert.

31.12.2006 – Weetfeld Info: Weihnachten 2006

Liebe Mitglieder und Freunde,

die gute Nachricht ist sicherlich: auch im Jahr 2006 hat es noch keinen ersten Spatenstich zum Industriegebiet Weetfeld gegeben und auf Hammer Seite ist noch kein Quadratmeter Land verkauft worden.
Als weniger gut ist allerdings die Tatsache zu bewerten, dass entgegen allen Planungen und allen Zusagen, der Kreis Unna mit der Gemeinde Bönen in der ersten Hälfte des Jahres 2007 im so genannten dritten Bauabschnitt einen Erweiterungsbau der Firma Becker umsetzen will und weitere Ansiedlungen dort plant.
Sowohl der Landwirtschaftsminister NRW als auch seine Kollegin aus dem Wirtschaftsministerium haben sich uns gegenüber eindeutig für eine abschnittsweise Bebauung (1,2,3) ausgesprochen, genau so wie dies mehrfach Hammer Politiker und Vertreter der Verwaltung getan haben.
Von diesen Versprechungen und Aussagen bleibt wieder einmal nichts übrig. Dies ist besonders bitter, da wir doch an der ein oder anderen Stelle davon ausgehen, dass sowohl das geschriebene als auch das gesprochene Wort als vertrauensvoll angesehen werden kann.
Leider ist in diesem Zusammenhang auch die Verkehrsfrage zu betrachten.
Straßensperrungen für den Schwerlastverkehr wurden zugesagt, da unter der Entwicklung eines Industriegebietes die anliegende Bevölkerung nicht leiden sollte.
Ein entsprechender Antrag wurde aber, offensichtlich nicht zuletzt auf Druck von Bönen, im Stadtentwicklungsausschuss abgelehnt.
Die Aussage, einen dritten Bauabschnitt werde es ohne B 63n sowieso nicht geben, da eine vernünftige verkehrliche Erschließung nicht gegeben sei, wurde zurückgenommen. Aus der Sperrung der Provinzialstraße und Weetfelderstraße für LKW über 3,5 t wurde eine mögliche Sperrung für LKW lediglich über 7,8 t.
Aussagen werden zurückgenommen und verändert und ständig bleiben sie hinter dem zurück, was ursprünglich zugesagt wurde. Dies trifft z.B. auch auf die mögliche Geschosshöhe der Gebäude im Industriegebiet zu.
Von der Aussage: „So etwas wie Zurbrüggen kommt hier auf keinen Fall hin“, bis zu einer heute planerisch vorgesehenen Maximalhöhe von 50 m war es offensichtlich nur ein kleiner Schritt.
Positiv ist sicherlich, dass immer mehr Menschen für das Thema Lärm und Gefahren durch Verkehr sensibel werden und sich dagegen wehren und zu Wort melden.

Nach der anstehenden Verabschiedung des Bebauungsplanes in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2007 wird sicherlich die nächste Phase eingeläutet werden, in der zu klären sein wird, wie die Zerstörung von Weetfeld mit rechtlichen Mitteln aufzuhalten ist.

Man kann es nur ständig wiederholen:
Die Planungen von Politik und Verwaltung zum Industriegebiet Weetfeld sind jetzt schon katastrophal, wie schlimm wären sie erst geworden, wenn wir uns nicht über die Jahre ernsthaft und mit Engagement zur Wehr gesetzt hätten und uns an nahezu allen wichtigen Schnittstellen eingebracht hätten! Nur, nachlassen können und dürfen und wollen wir auch gar nicht!
7 Jahre Bürgergemeinschaft bedeuten auch gleichzeitig 7 Jahre lang kein Industriegebiet Weetfeld, Erhalt der Landschaft und Vermeidung der massiven negativen Auswirkungen für die Wohnbevölkerung.
Schöpfen wir hieraus durchaus Mut und Vertrauen auch für die nächsten Jahre.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und dass Ihre persönlichen Wünsche in Erfüllung gehen mögen.


Hinweis:

Ein Konzert für Jung und Alt am Freitag, dem 09. Februar um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Friedenskirche in Wiescherhöfen mit:

Ann Grealy and friends, beste traditionelle Irische Musik
Crossover, Soul, Blues und Funk

Veranstalter:

Für Getränke(auch irische) und Imbiss ist gesorgt
Eintritt frei, Spende erbeten

25.11.2006 – Aktuelle Stellungnahmen zum Bebauungsplan/Flächennutzungsplan

Der Bebauungsplan und der Flächennutzungsplan werden aktuell in Hamm erstellt, um auf deren Grundlage das Industriegebiet umsetzen zu können.
Hierzu hat die Bürgergemeinschaft als Mitglied der LNU Stellungnahmen verfasst, die unter "Die Planung" zu finden sind. Auch die Stellungnahme zum Bebauungsplan in Bönen, wo man skandallöser Weise im 3. Bauabschnitt beginnen will, finden Sie dort.

20.10.2006 – Original oder Verfälschung?

Klicken Sie zum Vergrößern auf die Bilder

 

28.09.2006 – Anregungen und Einwände gegen den Bebauungsplan auch noch im Frühjahr möglich!

Einwände und Anregungen zum Bebauungsplan können im Verfahren der vorzeitigen Bürgerbeteiligung bis zum 05.10.06 in der Bezirksverwaltungsstelle, im Rathaus oder im Technischen Rathaus abgegeben werden.

Das eigentliche Verfahren zum Bebauungsplan kommt aber erst noch im Frühjahr diesen Jahres, so dass zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch Anregungen und Einwände erhoben werden können.
Alle Eingaben müssen hierbei von der Verwaltung bearbeitet werden!

23.09.2006 – Bebauungsplan INLOGPARC von Verwaltung vorgestellt

Im Rahmen der vorzeitigen Bürgerbeteiligung wurde am 21. September der Bebauungsplan für das Industriegebiet Weetfeld in der Bürgerhalle in Pelkum vorgestellt. Nahezu 200 Bürger kamen an diesem Abend und beteiligten sich intensiv an der Diskussion.
Nicht eine Stimme sprach sich bedenkenlos für das Industriegebiet aus. Vielmehr schlugen den Planern schwere Bedenken hinsichtlich der Abwasserprobleme, des Schwerlastverkehrs, der Verkehrswegesicherheit, der unumkehrbaren Umweltzerstörung und der Verschiebung von Arbeitsplätzen bis hin zu Beispielen von Arbeitsplatzvernichtung entgegen.
Keines dieser Argumente und keine der Bedenken konnten ausgeräumt werden!
Die Presse und das Lokalradio berichteten ausführlich.

07.07.2004 – Ministerium verbietet Industriegebiet in Weetfeld

Das Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen hat mit Schreiben vom 17.06.04 entschieden:

Kein Gewerbegebiet in Weetfeld

die entsprechenden Straßenplanungen werden somit auch hinfällig.

Diese Entscheidung, die mit 3 weiteren Ministerien abgestimmt ist, liegt uns schriftlich vor.
In der Begründung dazu werden in weiten Teilen unsere Argumente aufgegriffen.

Die Entscheidung ist immer noch rechtsverbindlich, so dass nördlich der Autobahn 2 kein Industriegebiet entstehen darf.

Dennoch:
Auf politischer Ebene wird zur Zeit mit allen Mitteln versucht diese Entscheidung umzuwandeln. Argumente werden gedreht und gewendet, wie man sie gerade braucht.
Es wird sehr spannend, ob sogar ministerielle Entscheidungen durch anderweitigen politischen Druck über den Haufen geworfen werden.

01.02.2004 – BUND-Förderverein Hamm engagiert sich für Weetfeld


Feierliche Übergabe
Michael Walterscheid überreicht der BGM im Namen des BUND den "Umweltsch(r)eck"
Während der Jahreshauptversammlung der Bürgergemeinschaft am 22.01.04 überreichte der Förderverein des BUND Hamm, vertreten durch Herrn Michael Walterscheid, einen Scheck in Höhe von Sage und Schreibe 5000 € für den Rechtshilfefonds.

In Zeiten, in denen jeder nur noch an seine eigenen Interessen zu denken scheint, ein großes Zeichen von Verbundenheit und Solidarität hier in Hamm.
Doch damit noch nicht genug: Für jeden Beitrag zum Rechtshilfefonds in Höhe von 25,-€, der bis zum 30.06.04 eingeht, legt der BUND noch einmal 5,-€ drauf, bis zu einer Höchstsumme von 1000,-€.


Der Umweltschreck
Nicht weniger als eine Summe von 5000€ zahlte der BUND in den Rechtshilfefonds der Bürgergemeinschaft ein.

Damit sind wir der Umsetzung eines Rechtsstreites gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft ein gutes Stück näher gekommen.
Unser Ziel ist es, das Angebot des BUND möglichst intensiv zu nutzen und entsprechende Gelder bis zum Sommer zu sammeln!

Zertifikat ist fertig

Ebenfalls auf der Jahreshauptversammlung konnte das Zertifikat vorgestellt werden, das jeder Einzahler demnächst –natürlich auch rückwirkend- für seine Einzahlungen erhalten wird. Dies Zertifikat kann dann auch weiterverschenkt werden, wenn der Betrag z.B. als ein Geschenk für eine andere Person verwendet wird. Hier ist dann nur ein kurzer Hinweis erforderlich, dass der entsprechende Name dann auch eingetragen werden kann.

BILD

Das erste Zertifikat erhielt natürlich aus gutem Grund der BUND-Förderverein!

01.02.2004 – Vortrag im Gemeindehaus der Friedenskirche

Schon jetzt weisen wir auf einen Vortrag mit Diskussion am 26.02.04 hin.
Es ist fast schon gute Tradition, dass die Bürgergemeinschaft einmal im Jahr eine größere Veranstaltung durchführt, die sich mit dem Gewerbegebiet Weetfeld und den damit verbundenen Themen beschäftigt.
Ansonsten würden wir wohl nie etwas über Hintergründe und Auswirkungen erfahren, wenn wir das Heft diesbezüglich nicht selbst in die Hand nehmen würden.
In diesem Jahr wird Herr Klaus Brunsmeier unser Dozent sein.
Er ist hauptberuflich in Sachen Umwelt und Naturschutz tätig, ist Landesvorsitzender des BUND NRW, aber auch Mitglied des Regionalrates.
Seine Fachkompetenz wird nicht nur in Insiderkreisen hoch geschätzt.
In den nächsten Tagen werden wir noch Näheres zu der Veranstaltung sagen.

Also vormerken: 26.02.04, 19:30 Uhr

08.01.2004 – Jahreshauptversammlung

Am 22.01.2004 findet in der Alten Schule, Weetfelder Str. 210 Wiescherhöfen-Weetfeld, um 19.30 Uhr die Jahreshauptsversammlung der Bürgergemeinschaft Statt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Verlesen und Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung vom 29.01.2003
  3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
  4. Finanzbericht
  5. Bericht der Kassenprüfer/Entlastung des Vorstandes
  6. Wahl eines Kassenprüfers
  7. Wahlen des Vorstandes
  8. Ausblick
  9. Verschiedenes